Die Vogelgrippe
Die Vogelgrippe wird auch "Geflügelpest" oder in der Fachsprache "aviäre Influenza" genannt.
Auslöser sind bestimmte Influenza-Viren, die sowohl wild lebende Vögel als auch Wirtschaftsgeflügel befallen können.
Die Viren kommen in unterschiedlichen Formen vor. Nicht selten infizieren Tiere sich, ohne zu erkranken.
Seit Ende 2003 grassiert ein besonders aggressives Vogelgrippe-Virus in Südostasien. Es heißt H5N1/Typ Asia.

Seit dem ersten Nachweis von H5N1-infizierten Vögeln in Deutschland im Februar 2006 wurde das Virus bei etwa 350 wildlebenden Vögeln festgestellt. Im Laufe der zweiten Jahreshälfte beruhigte sich die Lage zusehends.
In nur einem Fall war es im April 2006 in Sachsen auch zu einem Ausbruch der Geflügelpest in einem deutschen Nutztierbestand gekommen. Durch umfangreiche Schutzmaßnahmen konnte das Übergreifen der Seuche auf weitere Tierbestände verhindert werden. Dies gilt ebenso für den zweiten in Europa registrierten Nutztierbefall, der im vergangenen Jahr in Frankreich aufgetreten war.
Im Januar dieses Jahres ist das H5N1-Virus nun nach Europa zurückgekehrt. Betroffen sind bislang Geflügelhöfe in Russland, Ungarn und Großbritannien (Stand 7.2.2007).
Übertragungen auf Menschen wurden weltweit bislang mehr als 270 gemeldet, die meisten davon in Vietnam. Mehr als Hälfte der Betroffenen verstarb. Außerhalb Asiens kam es im vergangenen Jahr vor allem in Ägypten und der Türkei zu einigen tödlich verlaufenen Infektionen. Aktuell wurden außerhalb Asiens bislang erneut in Ägypten und auch in Nigeria Übertragungen auf den Menschen registriert.
Aktuelle Zahlen erhalten zu Fällen von Vogelgrippe finden Sie hier auf den Seiten der World Health Organization (WHO).


