Die normale Menschengrippe
Die gewöhnliche Grippe, die beim Menschen jedes Jahr in Wellen auftritt, wird ebenfalls von bestimmten Influenza-Viren ausgelöst.
Allein in Deutschland fallen ihr jährlich mehrere Tausend Menschen zu Opfer. Vor allem Personen jenseits der 60, immungeschwächte Kinder und chronisch Kranke sind gefährdet.
Was unterscheidet die Grippe vom grippalen Infekt
Unterschieden wird die Grippe (Influenza) vom so genannten grippalen Infekt, auch Erkältung genannt. Eine Erkältung hat andere virale oder bakterielle Erreger und verläuft meist harmlos. Die Influenza tritt dagegen sehr heftig auf: Innerhalb weniger Stunden setzen meist hohes Fieber, Schüttelfrost, trockner Husten sowie Muskel- und Gelenkschmerzen ein.
Wie ansteckend ist die Grippe
Grippe ist sehr ansteckend - bereits geringe Mengen des Grippevirus reichen aus, um sich zu infizieren.
Der häufigste Übertragungsweg die Tröpfcheninfektion. Hier werden die im Speichel enthaltenen Viren beim Niesen oder Husten "übergeben".
Die Ansteckungsgefahr beginnt bereits vor der eigentlichen Beschwerdephase, so dass die Betroffenen, obwohl eventuell bereits hochgradig ansteckend, noch ihren regulären Tagesablauf wahrnehmen.
Erst nach drei bis fünf Tagen nach Beendigung der eigentlichen Krankheitsphase endet die Ansteckungsgefahr.
Da die Grippe sich sehr leicht überträgt, kann es schnell zu einer explosionsartigen Ausbreitung in der gesamten Bevölkerung kommen, einer Grippeepidemie.
Grippeschutzimpfung
Gegen die Menschengrippe kann man sich zwar impfen lassen, die Wirksamkeit der Impfung beschränkt sich allerdings auf den jeweils aktuelle Typus des Grippevirus. Der Virus verändert sich ständig, so dass hier keine absolute Aktualität des Impfstoffs - und damit keine garantierte Wirksamkeit der Impfung - gegeben sein kann.
Die jeweils aktuelle Impfung gegen die Grippe beim Menschen schützt allerdings NICHT gegen das H5N1-Virus!


